Was ist Barf

BARF bedeutet „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter”

Übersetzt steht BARF für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter und orientiert sich an den Fressgewohnheiten wild lebender Wölfe. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch an die Hunde verfüttert. Die Kombination der Zutaten stellt der Hundehalter selbstständig zusammen und passt diese den Gewohnheiten des Hundes an.

Warum BARF die artgerechte Ernährung Ihr Hund ist

Eine richtige und gesunde Ernährung ist zweifelsohne die wichtigste Basis für eine gute Gesundheit. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Hunden. Industriell hergestellte Fertigfutterprodukte stellen keine optimale Ernährung für Hunde dar. Immer mehr Vierbeiner erkranken aufgrund schlechter Ernährungsweisen. Krebs, Allergien, Nieren- und Lebererkrankungen sind nur einige der Folgen, die bei Hunden immer häufiger auftreten. BARF hingegen steht für eine artgerechte Fütterung von Hunden und ist eine sehr gute Alternative zu ungesunden Fertigprodukten.

Was sind die Vorteile von BARF


  • Starke Bänder und Sehnen
  • Eine bessere Muskulatur
  • Risiko von Magendrehung wird reduziert
  • Die Kotmenge reduziert sich
  • Schönes, gesundes, glänzendes Fell
  • Der Hund hat weniger Körpergeruch
  • Weniger Parasiten
  • Das Immunsystem wird nachhaltig gestärkt
  • Die Vitalität des Hundes wird gesteigert
  • Erleichterung bei arthritischen Erkrankungen
  • Keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder anderen Zusatzstoffe

BARF - Was bedeutet das?

Der Begriff BARF bezeichnete ursprünglich Haustierbesitzer, die ihre Tiere mit rohem Fleisch fütterten.

Übersetzungen waren Born again raw feeders oder Born again raw freaks. Die Kanadierin Debbie Tripp, die den Begriff prägte, verwendete aber nur noch die Bones and raw food Variante. Der tatsächliche Erfinder der BARF-Methode, ein australischer Arzt, bezeichnete diese als Biologically appropriate raw food. Im deutschen hat sich inzwischen weitestgehend die Übersetzung Biologisch artgerechtes rohes Futter durchgesetzt.

Was ist Barfen?

Das Erscheinungsbild des Hundes hat sich gegenüber dem Wolf verändert, dennoch sind die Wesentlichen physiologischen Eigenschaften weiterhin vorhanden. Insbesondere der Verdauungstrakt hat sich auch im Laufe der Zeit nicht verändert. Der Hund ist demnach, wie sein Vorfahr, ein Vertreter der Karnivoren (Fleischfresser).

Fleisch ist also von je her die Grundlage einer artgerechten, natürlichen und damit gesunden Ernährung. Deshalb ist barfen, im Gegensatz zu Fertigprodukten, einfach der Natur nachempfunden und demnach eine gesunde Ernährung.

Um die Ernährung abzurunden, eignen sich Getreide- und Gemüseflocken. In Kombination mit Fleisch stellen sie eine vollwertige Nahrung für Hunde dar.

Warum ist die Fütterung mit rohem Fleisch gesund?

Barfen ist eine Methode zur Ernährung von Haustieren, die in erster Linie für Hunde entwickelt wurde. Grundlage für die Entwicklung von Barfen war die Orientierung an den Fressgewohnheiten von Wölfen und anderen wilden Tieren.

Beim barfen wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen, Gemüse, Obst sowie Getreide in kleineren Mengen an Hunde verfüttert. Mit BARF zu füttern ist nicht wesentlich teurer oder zeitaufwendiger als Fertigfutter.



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